Was ist Outsourcing?

Was ist Outsourcing?Ob in wirtschaftlich guten Zeiten oder in der Rezession: kaum ein Thema ist ein solcher Dauerbrenner wie das Outsourcing. Im vergangenen Jahr habe ich einige Arbeiten outgesourct und damit sehr gute Erfahrungen gemacht!

Doch was genau versteckt sich eigentlich hinter dem Wirtschaftsbegriff? Und was sind die Beweggründe, die zahlreiche Unternehmen dazu veranlasst, auf Outsourcing zu setzen?

Im folgenden Artikel möchte ich Ihnen einen Überblick über den Sinn von Auslagerungen diverser Arbeitsprozesse und Unternehmensaufgaben an Dritte verschaffen und Ihnen mögliche Gründe für das Outsourcen näher erläutern.

Auch wenn Sie sich, wie ich in einem frühen Stadium Ihres Geschäftsaufbau befinden, kann Outsourcing  für Sie interessant sein.

Outsourcing – die Definition

Outsourcing, zu Deutsch Auslagerung, beschreibt im Wirtschaftswesen die Abgabe von Arbeitsprozessen oder Unternehmensaufgaben bzw. –strukturen an externe Dienstleister.

Dieser Auslagerung liegen Verträge zugrunde, die die Dauer und den Gegenstand der Leistung genau regeln.

Das Outsourcing-Konzept ist nicht neu. Vielmehr reicht die Idee bis in das Jahr 1776 zurück. Denn mit der Einführung des Prinzips der Arbeitsteilung durch Adam Smith, erkannten Unternehmen, dass sich durch die Auslagerung verschiedener Prozesse die Effizienz deutlich steigern lässt. Besonders bekannt war Outsourcing lange Zeit aus der Automobilindustrie.

So wurden viele Komponenten zur Fertigung bei externen Unternehmen eingekauft und später am eigentlichen Produktionsort zusammengefügt. Diese Vorgehensweise wurde im Laufe der Jahre auf sämtliche Bereiche der Wirtschaft ausgeweitet.

Outsourcing findet kommt in der heutigen Wirtschaft in unterschiedlichen Ausprägungen vor:

So besteht eine Form des Outsourcings darin, eine vollständige Auslagerung an Drittfirmen vorzunehmen. Hierbei werden einzelne Arbeitsabläufe vollständig von Drittunternehmen übernommen, das heißt ein kompletter Aufgabenbereich fällt vollständig in den Zuständigkeitsbereich eines externen Dienstleisters.

Demgegenüber steht Outsourcing in Form einer Kooperation. Hierbei wird eine Beteiligung des Drittunternehmens angestrebt. Das heißt, der Dienstleister produziert nicht exklusiv für den Outsourcer, sondern stellt diesem ein eigenes Produkt oder eine eigene Dienstleistung zur Effizienzsteigerung zur Verfügung.

Ob im handwerklichen Sektor oder der IT-Branche: Outsourcing-Anbieter findet man mittlerweile für so gut wie jeden Bereich.

Ich denke Sie verstehen jetzt, worum es sich beim Outsourcing handelt, deshalb möchte ich nun auf die Gründe, die für das Outsourcen stehen eingehen.

Gründe für das Outsourcen von Arbeitsprozessen


Outsourcing ist heute ein essentieller Bestandteil der modernen Organisationsstrategien und bietet Ihrem Unternehmen verschiedene Vorteile. So ist es möglich, sich durch die Auslagerung verschiedener Prozesse auf die Kernkompetenzen/die eigenen Stärken des eigenen Unternehmens zu konzentrieren.

Geschäftsprozesse werden rationalisiert und die Komplexität nimmt durch die Auslagerungsmaßnahmen ab.Man hat also mehr Zeit sich um das wesentliche zu kümmern.

Damit verbunden, bietet Outsourcing in zahlreichen Fällen eine enorme Kostenersparnis, denn hohe Investitionen lassen sich häufig umgehen. Neben Beweggründen wie der Fokussierung auf das Kerngeschäft sowie der Kostensenkung, kann Outsourcing auch auf Zeit-, Qualitäts-, Sicherheits- oder Know-how-Gründen basieren.

Outsourcing muss für ein Unternehmen nicht mit zusätzlichen Fixkosten verbunden sein, weshalb eine Auslagerung von Arbeitsprozessen auch für Unternehmensgründer eine ideale Wahl sein kann, um sich voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren zu können. Denn outgesourct wird je nach Bedarf, so dass die Auslagerung vielmehr als variable Komponente zu sehen ist.

Gerade bei kleinen Unternehmen/Start-Ups kann Outsourcing überaus sinnvoll sein. Denn nicht vorhandenes Personal führt dazu, dass sich die Auslagerung von Dienstleistungen bereits in kleinem Umfang lohnt.

Ob Texterstellung, Übersetzungen, Webdesign, Softwareentwicklung oder verschiedene administrative Aufgaben: Häufiger ist es effizienter und kostengünstiger, Aufgabenbereiche aus dem eigenen Unternehmen auszulagern.

Fazit: Outsourcing auch für Startups häufig sinnvoll

Outsourcing stellt in zahlreichen Fällen eine überaus attraktive Methode dar, um sich als Unternehmer voll und ganz auf die Kernkompetenzen sowie die Weiterentwicklung der Firma konzentrieren zu können.

Zudem wird die Flexibilität eines Unternehmens durch effiziente Outsourcing-Maßnahmen erhöht, denn auf eine gesteigerte Nachfrage kann mit Hilfe eines Outsourcing-Dienstleisters jederzeit schnell reagiert werden.

Dabei ist Outsourcing nicht mehr allein großen Firmen vorbehalten. Gerade Startup-Unternehmen sollten auf einen kompetenten Outsourcing-Dienstleister setzen, um so Wertschöpfungspotenziale optimal nutzen und mit einem zuverlässigen Partner jederzeit auf die Nachfrage und individuelle Kundenwünsche reagieren zu können.

Im zweiten Teil dieser Serie erfahren Sie, welche Vor- und Nachteile Outsourcing im Detail bietet und wie Sie den individuell besten Partner für Ihr Auslagerungsvorhaben finden.

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