Worauf es bei der Contentbeschaffung ankommt

In Zeiten von semantischen Suchalgorithmen und immer akribischeren Google-Crawlern kommt es mehr denn je auf einzigartigen, aussagekräftigen und gut recherchierten Content an.

Vorbei sind die Zeiten, in denen man eine gute Suchmaschinenplatzierung durch Keyword-Stuffing erreichen konnte: Der Webseitenbesucher und sein Verhalten wird bei der Beurteilung einer Webseite durch die Suchmaschinen zunehmend in den Vordergrund gerückt.

Aus diesem Grund wird auf der eigenen Seite Unique Content benötigt, der dem Nutzer einen echten Mehrwert liefert. Das sorgt nicht nur für zufriedene und gern wiederkehrende Besucher, sondern auch für eine Aufwertung seitens Google & Co. und dadurch für bessere Platzierungen auf den Suchergebnisseiten.

Diverse Content-Agenturen bieten die Möglichkeit, suchmaschinenoptimierte Webseitentexte zu kaufen und damit die eigene Webseite aufzuwerten.

Doch wer profitiert am meisten von gutem Content und wie bekommt man diesen?

Fesselnder Inhalt für erfolgreiche Blogger, Shopbetreiber und Affiliates

Besonders Blogger, die ihre Leserschaft erreichen möchten, müssen ständig aktuellen Inhalt produzieren und nachliefern, um nicht an Popularität zu verlieren. Doch sowohl Zeitmangel, als auch die eigene Kreativität stehen einem täglich aktualisierten Blog oftmals im Wege. Hier helfen profilierte Content-Anbieter dabei, den Publishing-Flow aufrecht zu erhalten: Mit dem Zugriff auf tausende potentielle Texter für den eigenen Blog kommen nicht nur neue Ideen und ein frischer Wind auf die Seite, sondern es lassen sich auch große Mengen an Content zeitnah, in der gewünschten Qualität und nachhaltig generieren.

Auch Betreibern von Online-Shops bietet die Beschaffung von Unique Content über Textagenturen eine Vielzahl von Vorteilen. Für hunderte Artikel können innerhalb weniger Tage ansprechende und einzigartige Produktbeschreibungen angefertigt werden, was nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld spart – jeder im Shop gelistete Artikel ist schließlich ein potenziell verkaufter Artikel.

Aber nicht nur Artikelbeschreibungen sind Texte, die sich über Content-Agenturen beschaffen lassen: Auch Kategorienseiten, Pressemitteilungen, Reviews und viele andere lassen sich mit Textanbietern einfach und schnell bereitstellen.

Gerade dann, wenn man viele unterschiedliche Websites mit einem breiten Themenspektrum erstellt, kann es schnell passieren, dass einem für die Erstellung eines hochwertigen Textes die nötigen Fachkenntnisse fehlen. Unter den Textern der Agenturen lässt sich jedoch selbst für das kleinste Nischengebiet ein kompetenter und versierter Autor finden, der den gewünschten Content zielsicher recherchiert und suchmaschinenoptimiert aufbereitet anliefert.

Die Suche nach einem geeigneten Fachautor kann ohne Umschweife über die Auswahl von Fachgebieten erfolgen. Diese Vorgehensweise spart Zeit und beschränkt die Auswahl auf die Autoren, die tatsächlich über ein fundiertes Grundwissen zum betreffenden Themengebiet verfügen.

Die Auswahl der richtigen Content-Agentur

Die Inhalte für die eigene Webseite selbst zu verfassen ist nur scheinbar die günstigste Methode, um an guten und einzigartigen Content zu kommen. Denn wer seine Seite mit eigenen Inhalten anfüllen möchte, muss extrem viel Zeit in das Verfassen der Texte investieren und verliert somit wertvolle Arbeitszeit, die er für andere wichtige Aufgaben besser nutzen könnte.

Des Weiteren ist nicht davon auszugehen, dass jeder Webseitenbetreiber ein begabter Schriftsteller ist, bzw. sich regelmäßig selbstständig über die aktuellsten SEO-Vorgaben informiert. Aus diesen Gründen ist das Outsourcing dieser Aufgabe oftmals eine günstigere, effektivere und schnellere Methode, um Content zu beschaffen.

3 Fehler, die es zu vermeiden gilt, wenn die Contentbeschaffung zum Erfolg führen soll

1. Texte zu Schnäppchenpreisen kaufen

Übermäßig propagierte Schnäppchenangebote sind zu vermeiden: Guter Content hat nunmal einen gewissen Preis.

Es ist der eigenen Website nicht dienlich, wenn Google die Seite aufgrund ‘billiger’, schlecht geschriebener Texte oder sogar Duplicate Content abstraft. Wer in gute Texte investiert, hat sich auf lange Sicht richtig entschieden. Meistens werden die Texte nach einem festen Wortpreis bezahlt, der davon abhängt, auf welchem Niveau der Autor arbeiten soll.

Dabei steht es jedem Webseitenbetreiber frei, für welchen Qualitätslevel er sich entscheidet. Zu beachten ist aber: Billigangebote, bei denen einem mehrere hundert Wörter für ein paar Cent angeboten werden, sollte man generell nur mit Vorsicht begegnen.

Niemand arbeitet umsonst, denn niemand hat etwas zu verschenken.

2. Sich aufgrund nur eines einzigen Aspektes für einen Partner entscheiden

Das Gesamtpaket muss stimmen: Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl der richtigen Content-Agentur ist der Umfang der Serviceleistungen, die im Preis mit inbegriffen sind.

Einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner erkennt man daran, dass man stets die Möglichkeit hat, auf die Beratung zu bestimmten Themen zurückzugreifen. Dabei geht es nicht nur um technische Aspekte der Benutzeroberfläche, sondern vor allem auch um Hinweise zur Suchmaschinenoptimierung, zur Erstellung von Autorenbriefings und dem generellen Umgang mit den Autoren. Auf verschiedenen Plattformen im Internet kann recherchiert werden, welcher Anbieter einen guten Ruf hat und wieso.

Selbstverständlich ist es auch wichtig, ob der Umgang mit der Benutzeroberfläche einfach ist und ob die Möglichkeiten, mit Autoren in Kontakt zu treten und deren Texte zu bewerten, sinnvoll gestaltet und intuitiv zu bedienen sind.

3. Zeit bei der Erstellung der Autorenbriefings einsparen wollen

Auch der versierteste Autor kann mit kryptischen Beschreibungen oder lediglich ein paar gewünschten Keywords nichts anfangen: Eine Auftragsbeschreibung wie “Erstellen Sie einen Text über das Thema XY” stellt keine sinnvolle Arbeitsgrundlage dar. Es gilt daher, das Autorenbriefing so detailliert wie möglich zu verfassen und dem Autor alle nötigen Informationen zukommen zu lassen, die er braucht, um einen runden und schlüssigen Text zu verfassen.

Dies ist eine Aufgabe, bei der zumindest zu Beginn unbedingt auf die Beratung von Profis zurückgegriffen werden sollte. Eine Agentur, die einem Kunden bei dieser Aufgabe keine Unterstützung anbietet, stellt keinen kompetenten Partner bei der Contentbeschaffung dar.

Die Kommunikation mit dem Autor selbst sollte ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Es ist wichtig, dass man auch nach der Auftragserteilung als Ansprechpartner für den Autor zur Verfügung steht, um etwaige Fragen beantworten zu können. So ist sichergestellt, dass der Text am Ende den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht.

Darüber hinaus kann so die lästige Nacharbeit verhindert werden, die anfällt, wenn der Text nicht mit den Anforderungen des Auftraggebers übereinstimmt. Dies steigert nicht nur die Qualität des Textes, sondern sorgt auch für ein positives Arbeitsklima bei der Kooperation, welches den Autor dazu veranlasst, mehr Herzblut in die Bearbeitung der Texte zu stecken.

Viele Content-Agenturen bieten verschiedenste Möglichkeiten, mit dem Autor zu kommunizieren. Bei der Auswahl des Kooperationspartners sollte daher auch darauf geachtet werden.

Arbeitsabläufe bei der Contentbeschaffung

Hat man sich für einen kompetenten Anbieter entschieden, geht es zunächst darum, einen eigenen Auftraggeber-Account anzulegen. Nach der erfolgreichen Einrichtung eines Accounts und der Bereitstellung eines Auftragsgegenwertes (die meisten Content-Anbieter arbeiten gegen Vorkasse) kann der erste Textauftrag erfasst werden.

Für die Auftragserstellung stellen die Plattformen unterschiedliche Erfassungsarten zur Verfügung.

Die geläufigste Vorgehensweise ist diese: Der Auftrag wird online in eine Maske eingetragen und mit den notwendigen Informationen versehen. Thema, Umfang, Detailtreue und Abgabetermin werden festgelegt. Abhängig vom Anbieter wählt man die gewünschte Qualitätsstufe aus, welche den Text auszeichnen soll: Je höher die Qualitätsstufe des Textes, desto höher selbstverständlich auch der Preis.

Für gewöhnlich beraten und unterstützen die betreffenden Agenturen ihre Clients, wenn es darum geht, welche Briefingvorgaben sinnvoll sind und welche Werte dabei für den individuellen Auftrag notwendig sind. Auch wenn größere Textmengen zu verschiedenen Themen erstellt werden sollen, stellt es eine Erleichterung dar, ein Briefing zu erstellen, das für weitere Aufträge nur geringfügig verändert werden muss. So können in kurzer Zeit sehr viele Aufträge unkompliziert und sehr schnell ins System eingestellt werden.

Nachdem man alle wichtigen Informationen zu dem Auftrag festgelegt hat, gibt man diesen frei und jeder Autor, der Interesse an dem Thema hat und die gewählten Voraussetzungen erfüllt, kann diesen bearbeiten. Manche Anbieter ermöglichen es, Aufträge direkt an einzelne Autoren oder eine zuvor eigens definierte Gruppe von Autoren zu übergeben, mit denen man bereits gute Erfahrungen gemacht hat.

Diese Art der Auftragsvergabe ist zwar oft teurer als “offene” Aufträge, da die Autoren ihre Preise selbst festlegen, sie bietet jedoch die Sicherheit, dass man einen hochwertigen Text in einer bereits gewohnten Qualität erhält. Auch die Kommunikation mit dem Autor wird mit jedem Auftrag leichter und effizienter.

Sobald der Text fertiggestellt ist, wird er zurück an den Auftragsgeber gesendet, welcher den Text entweder annimmt oder bei zu starken Abweichungen vom gewünschten Ergebnis ablehnt. Es gibt auch die Möglichkeit, den Text ohne Aufpreis in Revision zu geben und somit den Autor aufzufordern, den Text zu überarbeiten und anzupassen. Bei Annahme des Textes wird der Betrag an den Autor gezahlt und die Nutzungsrechte des Textes gehen an den Auftraggeber über.

Fazit: Contentbeschaffung über Textagenturen

Die Contentbeschaffung über Agenturen ist eine gute Möglichkeit, schnell und effizient an Unique Content zu gelangen und vor allem auch große Textmengen zeitnah bearbeiten zu lassen.

Es kann nicht allgemein beurteilt werden, ob die Kosten für die Contentbeschaffung unbedingt höher sind als die Kosten, die beim eigenständigen Verfassen der Texte entstehen: Denn der seriöse Contentkauf führt auch zu einer nicht unerheblichen Zeitersparnis sowie einer Steigerung des Wertes und der Wirksamkeit der eigenen Webseite des Auftraggebers.

Wer eine kompetente Content-Agentur an seiner Seite hat und sich umfassend beraten lässt, kann seine Besucherzahlen anheben, die Kundenzufriedenheit erhöhen und so seinen Umsatz nachhaltig steigern.

Verschiedene Anforderungen müssen erfüllt sein, damit eine Content-Agentur einen vertrauensvollen und werthaltigen Kooperationspartner darstellt.

Auf der Suche nach dem passenden Anbieter sind daher die vorgenannten Punkte zu beachten: Vom Umfang der Serviceleistungen über die Usability der Online-Plattform bis hin zur Art und Weise, wie mit den Autoren zusammengearbeitet wird – die Angebote sind vielfältig und machen eine durchdachte Auseinandersetzung mit den verschiedenen Anbietern für eine fruchtbare Zusammenarbeit unverzichtbar

Über den Autor:

Dieser Artikel wurde von Jens Thomas geschrieben. Jens Thomas ist für die Qualitätssicherung bei der content.de AG tätig und ist dort vor allem mit dem Projektgeschäft sowie mit dem Verfassen von Blog- und Gastbeiträgen beschäftigt. Durch seine Tätigkeit bei einem Content-Anbieter konnte Ihnen er in diesem Gastbeitrag hoffentlich wertvolle Tipps und Tricks zum Thema Contentbeschaffung geben.

6 Gedanken zu „Worauf es bei der Contentbeschaffung ankommt

  1. Ich schreibe auch Texte Online zu bestimmte Themen und zu bestimmten Keywords. Ich bekomme im Durchschnitt so ca. 1-2€ pro Text mit 250 Wörtern. Ich finde das viel zu wenig und deshalb gebe ich mr auch manchmal nicht so viel Mühe. Besonders krass finde ich es, wenn der Kunde mind. 20 mal das Keyword im Text haben will! Das kann doch nur schlecht werden!!!

  2. Hallo Thomas,

    wenn Sie Gastautoren zu Wort kommen lassen, wobei ich die Qualität hier einmal aussen vor lassen möchte, sollten doch gewisse Regularien eingehalten werden:

    1. Echte Kennzeichnung des Artikels als Gastautor – Artikel, nicht nur verschämt unen drunter…

    2. Auch nicht unter eigenem “Autor” verlinken, sowie hier geschehen: Geschrieben am 22. März 2012 von Thomas Kategorie: Allgemein

    Das würde zu einer echten Klärung hinsichtlich wirklich echter Artikel im Gegensatz zu bezahlten (trendigen) Gastautorenartikeln führen und würde die Glaubhaftigkeit des Blogs doch erhöhen…

    … meint Dr. HJ Karg

  3. Hallo Herr Dr. HJ Karg,

    danke für Ihren Kommentar.
    zu 1.: Diese Kennzeichnung findet sich so auf vielen Blogs und ich habe mich selbst nie daran gestört wenn ich solche Artikel gelesen habe!
    zu 2.: Das mit dem “Geschrieben am 22. März 2012 von Thomas Kategorie: Allgemein” ist wirklich ungünstig, daran hatte ich gar nicht gedacht. Das habe ich direkt geändert.

    Was ich aber absolut von mir weisen möchte, ist das ich für diesen (in meinen Augen wirklich guten) Artikel in irgendeiner Form bezahlt worden bin.
    Herr Thomas hat sich auf meinem Aufruf zu Gastartikel gemeldet und alles ging seinen Gang.
    Dieser Artikel war also ein Gastartikel wie üblich. Natürlich haben beide Seiten profitiert – Guter Content für mich, “Bekanntheit” für Jens Thomas bzw. natürlich content.de! Aber eine Bezahlung gab es nicht und wird es auch nicht geben.
    Das Herr Thomas, auch in anderen Blogs Gastartikel geschrieben hat, habe ich selbst mitbekommen, doch auch diese boten (mir) einen Mehrwert und deshalb haben sie absolut ihre Berechtigung und ich kann nichts verwerfliches daran finden.

    Ich hoffe ich konnte hiermit etwas aufklären…

  4. Da der Content bei einer Seite ein sehr wichtiger Aspekt ist, schreibe ich meine Texte lieber selber anstatt mich auf andere zu verlassen und eine Menge von Angeboten der Contentbeschaffung durchzuarbeiten.

  5. Ich hab im Studium für die Zeitung gearbeitet und schreibe nun neben meinem eigentlichen Job auch noch lose für die Textbörse Independent-Publishing.com. Manche Texte werden dort nur sehr gering vergütet (“Bronze”-Niveau), viel Mühe gebe ich mir da auch nicht. In manchen Fällen gibt es aber auch diese Keyword-Bomber, wo man bei 200 Worten in jedem Satz den Produktnamen als Keyword unterbringen muss. Die Textqualität leider dann zwar darunter und man muss sich, wenn man vorher professionell geschrieben hat, durchaus erst einmal daran gewöhnen, Texte “nur so rauszuhauen”, aber es sind dann einfach ein paar schnell verdiente Euro.

    Für das anspruchsvolle gibt es dann ja auch noch mal Blog-Einträge, Ratgebertexte oder Erfahrungsberichte. Da kann man dann auch mal die Sprache spielen lassen und auch auf nen Stundenlohn von 10 bis 20 Euro kommen.

  6. Das mit der Contentbeschaffung ist so eine Sache. Ich schreibe auch lieber meine Texte selber, doch für manche Seiten reicht in meinen Augen auch ein Spinningtext – der wenn er gut gemacht wurde – kaum auffällt und trotzdem zu Mehrwert führt. Deswegen habe ich einige Euros in eine Spinningsoftware gesteckt und denke das ist bislang noch ein guter Weg.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>