Interview mit Sebastian Czypionka – Erfolgreich als Affiliate, Autor und Macher hinter bonek.de

Hier wurde es in den letzten Wochen etwas ruhiger, weil ich nicht dazu kam neue Artikel zu schreiben. Untätig war ich natürlich nicht und so habe ich mich auf anderen Blogs und Foren “herumgetrieben” und mich da ein wenig “weitergebildet”.

Einer dieser Blogs war bonek.de von Sebastian Czypionka.

Sebastian hat mich dort absolut von seinem Wissen und seiner Erfahrung im Internetmarketing überzeugt. Aus diesem Grund war ich (mal wieder) neugierig und habe ihn zum Interview geladen.

Lesen Sie das Interview und erfahren Sie mehr über Sebastian Czypionka, seinen Anfängen, Fehlern und verinnerlichen Sie seinen Tipps für sich und Ihr InternetBusiness.

Hallo Sebastian, es freut mich, dass du die Zeit gefunden hast, mir ein Interview zu geben.

Du bist noch nicht lange auf meinem „Radar“, und deshalb interessiert es mich natürlich, wer du bist und wie du begonnen hast, im Internet Geld zu verdienen.

Sebastian Czypionka im InterviewHallo Thomas, herzlichen Dank für die Interviewanfrage. Ich stelle mich mich gerne kurz vor.

Mein Name ist Sebastian Czypionka, ich wurde in Polen geboren, bin in Deutschland aufgewachsen und habe einige Zeit in Spanien gearbeitet. Ich bin 27 Jahre alt und seit nun 2 1/2 Jahren Vollzeit-Internetmarketer. Angefangen habe ich jedoch schon im Jahr 2000 (oder war es 1999?) mit meiner ersten Internetseite, mit der ich auch Geld verdient habe.

Es war eine recht einfach gestrickte Übersichtsseite, die als „Startseite ins Internet“ dienen sollte mit den wichtigsten Links, wie z. B. Fotoportale, Foren, Suchmaschinen (Lycos, Altavista u. Ä.), Enzyklopädien u. v. m. Auf dieser Seite hatte ich einen 468 x 60 px großen Banner, über den ich ein Affiliate-Produkt beworben und im ersten Monat 1500 DM verdient habe.

Probleme mit dem Serveranbieter (kostete damals 600 DM im Monat), meine Unerfahrenheit und mein junges Alter haben jedoch nur eine kurzzeitige Erfolgsgeschichte daraus gemacht. Danach habe ich das Internet lange ruhen lassen, bis ich vor 2 1/2 Jahren aus eigenem Wunsch und Willen wieder eingestiegen bin, um das zu tun, was ich möchte, und nicht das, was andere von mir wollen!

Okay, kommen wir zu den Fragen.

1. Wie hast du dir das Internetmarketing beigebracht bzw. was hattest du für Lehrmaterial?

Learning by Doing. So war es auf jeden Fall am Anfang. Ich habe mir angeschaut, was funktioniert hat und was gebraucht wurde, und habe versucht, es umzusetzen. Wenn du jeden Tag etwas verbesserst und optimierst (1-Prozent-Regel), hast du und nach 100 Tagen 100 % verbessert.

Ja, das klingt einfach, ist es aber in der Praxis nicht immer, das weiß ich. 😉 Was für Lehrmaterial ich hatte oder wie ich mir das Internetmarketing beigebracht habe, ist eine gute Frage, die ich nicht so einfach beantworten kann. In den letzten 2 1/2 Jahren habe ich mir vieles selbst beigebracht durch Videos, Audios, Interviews (auch solche wie dieses), viele Artikel, Gespräche und Masterminds.

Zudem hatte ich das Privileg, von bereits erfolgreichen Marketern zu lernen. Allerdings war es bei mir nie ein trockenes Lernen (was ich schon an der Uni gehasst habe); wenn ich an irgendeiner Stelle nicht weiterkam, habe ich immer nach Lösungen gesucht oder herumgefragt und bin so stets einen Schritt weitergekommen.

2. Du verkaufst nicht nur digitale Produkte, sondern bist auch als Affiliate sehr erfolgreich! Wenn ein Anfänger im Internetmarketing an dich herantritt und fragt, ob er als Einstieg ein eigenes Produkt herstellen oder besser als Affiliate beginnen soll, was rätst du ihm und warum?

Anfänger, sogenannte Newbies, sollten erst eine hohe Motivation und die Gewissheit entwickeln, dass man im Internet sehr gut Geld verdienen kann.

Wie schafft man das am schnellsten?

Indem man SELBST erste Erfolge durch die Verkäufe eines eigenen Produktes oder durch Affiliate-Verkäufe sieht.

Das Gefühl, dass Aktionen, wie z.B. die Erstellung einer Seite, das Setzen eines Affiliate-Links und die Schaffung von Traffic, zu einem monetären Ergebnis führen können, das einem einen blauen, braunen oder grünen Schein im Portemonnaie beschert, durch den man sich wiederum etwas kaufen oder leisten kann, ist sehr wichtig.

Die meisten Anfänger haben eben diese Hürden. Sie glauben nicht daran, dass es funktioniert, und genau deshalb empfehle ich zuerst den Weg über das Affiliate-Marketing. Nicht, weil es die lukrativste Möglichkeit ist, sondern, weil es diejenige ist, mit der du recht schnell und ohne viel Aufwand etwas aufbauen kannst, womit du Geld verdienst, was dir wiederum einen deutlichen Motivationskick verleiht!

3. Du bist ja als Affiliate in verschiedenen Nischen erfolgreich unterwegs. Was macht für dich eine gute Nische aus, in die du einsteigen würdest? Ab wann ist für dich eine Nische rentabel?

Auch das ist eine gute Frage. Ich steige z. B. auch in Nischen ein, in denen noch kein Geld verdient wird, wie ich es z. B. im Bereich „Disco Tanzen Lernen“ gemacht habe, auch wenn das gewiss nicht die smarteste Art und Weise ist. Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, sollte man nur in Nischen gehen, in denen bereits Geld fließt bzw. in denen Leute bereits Geld ausgeben. Es gibt ja unzählige verschiedene Nischen.

Wenn man nur ein kleines Projekt plant, würde ich auch in Nischen gehen, in denen ich mich nicht so gut auskenne, einfach um den Markt zu testen. Wenn man jedoch ein großes Business aufbauen und den Fokus einzig und allein auf eine Nische legen möchte, führt kein Weg daran vorbei, sich eine Nische auszusuchen, zu der man eine Bindung hat, sei es, weil man selbst dieses Problem hat, oder sei es, weil man bereits viel mehr Wissen auf diesem Gebiet besitzt als der Durchschnitt und aufgrund einer inneren Motivation bereit ist, dieses Wissen weiter auszubauen und sich so zu einem Experten zu etablieren.

4. Was für Nischen sollte man deiner Meinung nach nicht besetzen? Was lohnt sich einfach nicht bzw. ist bereits „vollkommen“ besetzt?

Geld Verdienen mit der Traffic-FormelGroße Hauptmärkte und Hauptnischen, wie z. B “Abnehmen“ oder „Kreditvergleich“, sind vor allem im SEO-Bereich schon völlig abgegrast. Es lohnt sich nicht, für Haupt-Keywords in diesem Bereich zu optimieren, weil es zu lange dauern würde, die Konkurrenz hier vom Thron zu stoßen. Was aber im Umkehrschluss nicht heißt, dass man nicht in diesen Märkten agieren kann. Man muss eben tiefer in eine Nische gehen und dort anfangen.

Im Bereich „Abnehmen“ wären das demnach spezielle Keywords, wie z. B. “abnehmen am bauch” oder “abnehmen im schlaf”, und im Bereich „Kreditvergleich“ Keywords wie „kredit ohne schufa“ oder „studentenkredit“. Im Kreditbereich herrscht schon rege Konkurrenz, dennoch kann man mit spezifischen Keywords und einer richtigen Strategie (Quality makes the difference) immer noch innerhalb relativ kurzer Zeit in den Suchergebnissen bei Google steigen, Traffic bekommen und diesen monetarisieren.

Wie erwähnt: Aufgrund der hohen Konkurrenz für die Haupt-Keywords würde ich tiefer in eine Nische gehen, mir ausgewählte, spezifische Keywords (evtl. auch mit lokaler Verbindung) suchen und mich auf diese konzentrieren. So kann ich den Besucher auch viel direkter und besser ansprechen und die Conversion auf meiner Seite erhöhen.

Wer bereits einige Nischenseiten aufgebaut hat, dem würde ich raten, bestehende Projekte aufzukaufen, die z. B. auf Seite 2 oder Seite 3 ranken, und diese zu optimieren, denn dadurch spart man sich einiges an Zeit!

5. Die Resultate der Nischen-Challenge waren sehr unterschiedlich. Während Peer und du mit eurer Nischenseite bereits mehrere Hundert Euro pro Monat verdient, sind andere Teilnehmer ziemlich leer ausgegangen. Was könnten die Gründe hierfür sein? Sind dir als Initiator und erfahrenem Affiliate Fehler aufgefallen, die gemacht wurden?

Knapp die Hälfte der Leute hat in irgendeiner Form aufgegeben oder Gründe gesucht, warum die Nische nicht gut ist, und andere Nischen beneidet, die angeblich besser sind.

In den meisten der vorgestellten Nischen hätte man Gewinne einfahren können, wenn man nur weitergearbeitet hätte. Auch ich hatte am Anfang keine hohen Einnahmen und konnte diese jetzt zwar auf 300 Euro monatlich erhöhen, doch das ist immer noch nicht viel.

Dennoch habe ich nach den ersten Fehlschlägen nicht aufgegeben und mir nicht gesagt: „Hier lässt sich kein Geld verdienen“, nachdem Adsense und Buchempfehlungen bei Amazon nicht gefruchtet hatten. Ich habe weiter versucht herauszufinden, wie meine Zielgruppe denkt, was sie braucht, um dann mit neuen Ideen zu versuchen, ihr genau das zu geben. Der E-Book-Verkauf läuft immer noch schleppend, doch auch dafür werde ich die Gründe noch finden. Alle anderen haben jedoch Gründe gefunden, warum es nicht funktioniert, um aufzugeben, und nicht, um daran zu arbeiten und die Ursachen zu beheben.

Bei Peer hat es auf Anhieb geklappt, aber selbst, wenn es nicht geklappt hätte, so ist Peer erfahren genug, um zu wissen, dass nicht jede Werbemöglichkeit für jede Seite funktioniert, und er hätte so lange experimentiert und getestet, bis er die passenden Werbemittel für seine Nische gefunden hätte, die konvertieren.

Andere, die bei Google nicht auf die erste Seite gekommen sind, haben bereits nach 2 Monaten das Handtuch geworfen, weil sie keine Verbesserungen im Ranking gesehen haben. Ich kämpfe derzeit in einer Nische schon seit 6 Monaten, um überhaupt auf die erste Seite zu kommen. Dabei gab es oftmals Momente, in denen mein Partner und ich zwischen Platz 60 und 120 gerutscht sind, doch an Aufgeben haben wir nie gedacht, weil wir wissen, dass es Nischen gibt, bei denen es einfach länger dauert.

Doch wenn man sich auf den Besucher fokussiert und ihm mit dem Content das gibt, was er sucht, dann kann man früher oder später nur gewinnen. Seit gestern sind wir mit dem Haupt-Keywort auf der ersten Seite. Es ist noch ein langer Weg bis Platz 1, aber wir sind bereit, diesen Weg zu gehen. Andere Teilnehmer der Nischenseiten-Challenge waren nicht bereit und haben aufgegeben. Das ist der große Unterschied! Mit Hindernissen, Fehlern, unberechenbaren Ereignissen, Google-Änderungen u.s.w. hat jeder von uns zu kämpfen – daran liegt es also nicht!

6. Welche Fehler sollte man als Affiliate beim Aufbau einer Nischenseite generell vermeiden?

Uff. Schwierige Frage. Ich bin der Meinung, dass man zuerst für gute Rankings und einen kontinuierlichen Besucherstrom sorgen sollte und erst dann den Monetarisierungshebel in Form von Anzeigenplätzen, Affiliate-Links und Co. betätigen sollte, einfach weil man es ohne Werbung leichter hat, Besucher zu gewinnen, Backlinks zu bekommen und in den SERPs zu steigen.

Weiterhin sollte der Affiliate stärker daran denken, wie er dem Besucher/dem Kunden helfen kann, sein Problem zu lösen, statt nur zu überlegen, wie er mit ihm am meisten Geld verdienen kann. Witzigerweise passiert nämlich das Zweite, wenn man das Erste tut.

Ferner gibt es drei elementare Punkte, die man definitiv beachten sollte:

1. Man muss für genug exakte Suchanfragen für das Keyword/die Nische sorgen.

2. Es ist signifikant, die Zielgruppe genau zu kennen (Vorarbeit ist wirklich wichtig!)

3. Qualität geht vor Quantität. (Ein 800-Wörter-Artikel ist nicht besser als ein Artikel mit 300 Wörtern, der die Zielgruppe abholt, anspricht, amüsiert und ihr hilft!)

7. Anfang des Jahres hast du deinen Blog bonek.de gestartet und konntest innerhalb kürzester Zeit sehr viele Besucher darauf lenken! Welche Marketing-Methoden hast du dafür angewandt bzw. was ist das „Geheimnis“ 😉 deines Erfolges?

Diesen Teil wollte ich mir eigentlich für einen einzigartigen, exklusiven und detaillierten Artikel auf meinem Blog aufsparen. 😉

Aber gut – dann lüfte ich eben das Geheimnis hier zuerst:

Die Quintessenz des Geheimnisses von bonek.de steckt im Grunde schon in meiner Antwort auf die letzte Frage. Lies sie dir also noch einmal durch.

Ich denke, dass es daran liegt, dass ich mich zeige, das heißt, ich schreibe ganz offen, wer ich bin, was ich gemacht habe, was ich vorhabe, und schaffe dadurch eine Abgrenzung zu den anderen Marketern und Blogs und gleichzeitig eine Möglichkeit, sich mit mir zu identifizieren. Konkreter ausgedrückt: Die Besucher können sich durch meine Geschichte mit mir identifizieren. Und dann sind da meine Artikel. Es sind keine 08/15-Artikel, denn wenn ich Artikel schreibe, dann möchte ich, dass es klasse Artikel werden, die die Leute zum Nachdenken bringen, und nicht nur das, mein Ziel ist es, auch eine Aktion hervorzurufen, das bedeutet, die Leute sollen nicht nur über meine Artikel nachdenken, wenn sie sie gelesen haben, sondern auch etwas umsetzen. Denn erst, wenn die Leute etwas umsetzen, spüren sie den Wert des Artikels und erzählen das Ganze dann weiter oder sehen die Ergebnisse und sind davon stärker beeindruckt.

Wenn dir dein Arzt erzählen würde, dass du mehr Wasser trinken musst, damit du dich besser fühlst und nicht mehr so müde bist, wirst du vermutlich denken, dass der Arzt recht hat, vergisst aber für gewöhnlich den Rat des Arztes nach einigen Tagen.

Wenn du jedoch auf einen Arzt triffst, der dir von seiner Geschichte erzählt, wie er selbst müde und schlapp war und sich dann 2-Liter-Vittel-Flaschen gekauft hat, diese mit einem Datum versehen hat und nun jeden Tag eine Flasche austrinkt, das auch nachvollziehen kann und sich seitdem super fühlt, und wenn dir dieser Arzt sagt, dass du es unbedingt auch so machen musst, dann wirkt das schon ganz anders auf dich. Die Wahrscheinlichkeit, dass du es dann umsetzt, ist viel größer. Und wenn du es daraufhin tatsächlich tust und erfolgreich bist, wirst du davon auch anderen berichten und dazusagen, dass dir das dein Arzt erzählt hat.

Vom Inhalt her haben beide Ärzte das Gleiche erzählt. Doch der eine hat es persönlich mit seiner Geschichte erzählt und auf eine Art und Weise, die dich zu einer Aktion befähigt hat. Und genau das versuche auch ich immer zu tun.

Darüber hinaus gibt es da noch einige andere Punkte, und ich werde darüber einen detaillierten, einzigartigen und vollkommen transparenten Artikel schreiben, von dem jeder etwas lernen (und anwenden) kann. 😉

8. Du bist sehr transparent und gehst auf deinem Blog immer wieder auf verschiedene Nischen von dir ein und gibst auch einen Einblick in deine Zahlen (Besucher/Einnahmen). Andere Blogger/Affiliates veröffentlichen ihre Projekte und Einnahmen nicht(mehr). Ist das deiner Meinung nach ein Fehler?

Ich versuche, sehr ehrlich und transparent zu sein, einfach weil ich dadurch aufzeigen möchte, was alles möglich ist, und um vielen Leuten, die die Hoffnung verloren haben, diese wiederzugeben. Ich musste durch meine Transparenz und Offenheit auch schon einige Kritik einstecken, doch darüber sehe ich hinweg, denn mein Ziel ist es, mit meiner Arbeit sehr vielen Menschen weiterzuhelfen, Ähnliches wie ich zu bewerkstelligen und sich ein Business im Internet aufzubauen, von dem sie leben können.

Dennoch kann ich keinem anderen Internetunternehmer vorwerfen, dass er nicht transparent ist, weil ich weiß, was das für Nachteile mit sich bringen kann. Sobald du etwas transparent und publik machst, bietest du eine viel größere Angriffsfläche und wirst beobachtet. Jeder kleine Fehler oder jedes Missgeschick kann dir zu Lasten gelegt werden, weil du nicht mehr für dich alleine und für deine Zielgruppe arbeitest, sondern öffentlich vor vielen Augen.

Da es jedoch mein Ziel ist, vielen Leuten damit zu helfen und ihnen Perspektive sowie Inspiration zu geben, kann ich mit der Kehrseite der Medaille sehr gut leben.

9. Vor wenigen Monaten hast du als Gemeinschaftsprojekt das Everestforum aus der Taufe gehoben. Was gab hierfür den Ausschlag? Schließlich gibt es auf dem Internetmarketing-Sektor bereits einige etablierte Foren wie Abakus oder Ayom. Welches Ziel verfolgen du und dein Partner mit diesem Forum?

Hast du jemals versucht, in anderen Foren Partnerschaften oder Kooperationen zu schließen? Ich schon! Die Art und Weise, wie dort miteinander umgegangen wird, hat mich an eine eitle Schule erinnert, in der die Zehntklässler den Fünftklässlern böse Streiche spielen und sie ständig degradieren, ausschließen und sich über sie lustig machen.

Ich wollte ein Forum, in dem alle an einem Strang ziehen und jeder, unabhängig von Erfahrung, Wissensstand und Anzahl von Beiträgen, das Recht hat, mit jedem zu kommunizieren, sich Feedback einzuholen und Feedback zu geben.

Zusammen mit meinem Partner Sven haben wir dann diese Idee in die Praxis umgesetzt, und daraus ist eine wundervolle Community entstanden, durch die schon sehr viele neue Projekte erstellt und viele bestehende verbessert werden konnten. Unser Motto ist es, den Mount Everest durch gemeinsame Kraft zu besteigen. Also ein gemeinsamer Aufstieg im Team!

Apropos: Jeder ist herzlich willkommen, sich uns anzuschließen. Unsere Community wächst stetig weiter, und wir freuen uns über jedes neue Mitglied

==> Hier gehts zum EverestForum

10. Ich bin ja auch im Forum angemeldet, nur leider dort nicht wirklich aktiv. Wie versucht ihr Betreiber, passive Mitglieder aus der Reserve zu holen? Was sind die Vorteile für Mitglieder wie mich, sich im Forum aktiver zu beteiligen?

Man muss ein kommunikativer Typ sein und sich täglich einige Minuten Zeit zum Lesen der Beiträge und zum Antworten nehmen. Natürlich kostet so ein Forum Zeit, doch man investiert die Zeit in sein Wissen, denn man lernt ja durch das Lesen der Erfahrungen anderer stetig hinzu, schließt dadurch auch neue Kontakte, und es eröffnen sich einem neue Möglichkeiten, die man, wenn man nur alleine vor sich hin arbeitet, nicht hat.

Zur Bindung der Mitglieder gibt es natürlich die automatische Benachrichtigung bei neuen Kommentaren. Wir haben auch zwischendurch eine E-Mail versandt mit den neuesten aktuellen Themen, doch wir haben das Gefühl, dass man der Typ für die Forum-Community sein muss, und wir wollen niemanden zu seinem Glück zwingen. 😉

Die, die sich integriert haben, wissen das Forum und die Kraft der Community zu schätzen.

11. Viele Menschen versuchen Tag für Tag, im Internet ihr Geld zu verdienen, doch nur die wenigsten schaffen es, sich ein stabiles Nebeneinkommen zu erwirtschaften, und noch weniger, davon zu leben.

Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür? Was haben die erfolgreichen Internetmarketer, was die anderen nicht haben?

Ich sehe das auch bei meinen Besuchern und meinen Kunden, und doch gibt es (gefühlt) immer mehr, die es schaffen, ihren ersten Euro oder dann auch noch mehr zu verdienen.

All jenen, die es nicht schaffen, fehlen folgende Dinge:

1. Durchhaltevermögen (Aufgeben gibt’s nicht!)

2. Die Vision und der Glaube an sich selbst, dass es möglich ist

3. Die Fähigkeit, Abkürzungen zu suchen und aus Fehlern zu lernen

12. Welche großen Probleme hattest du zu Anfang deiner Karriere? Gab es Momente, in denen du überlegt hast, damit aufzuhören?

Es gibt täglich Probleme und Herausforderungen. Und es gab auch bei mir Momente, in denen es schwierig war und ich überlegt habe, wieder in ein normales Angestelltenverhältnis zu wechseln, doch letztendlich hatte ich genug Durchhaltevermögen und die Vision, was ich erreichen will und dass ich es auch schaffen werde.

Mit Hilfe von einigen Internetmarketing-Kollegen und Google habe ich dann die nötigen Abkürzungen gefunden und konnte aus begangenen Fehlern lernen, und deshalb bin ich jetzt da, wo ich vor 2 1/2 Jahren sein wollte: selbständig, nicht angewiesen auf einen Arbeitgeber und mit einem passiven Einkommen, von dem ich sehr gut leben kann, sowie einer Arbeit, die mir Spaß macht und mir eine freie Zeiteinteilung ermöglicht.

13. Sicher läuft bei vielen Lesern dieses Interviews das Internetgeschäft noch nicht wirklich rund. (Ich möchte damit keinem zu nahe treten.) Was möchtest du diesen hier mit auf den Weg geben?

Am Anfang ist es leichter, sich auf nur EINE SACHE zu konzentrieren. Ich bin nicht das beste Vorbild, weil ich sehr viele Projekte habe, aber wenn ich von 0 starten würde, würde ich erst einmal nur EINE IDEE umsetzen, also z. B. in nur eine Nische gehen und dort all meine Energie, Ideen und Kraft investieren und nicht mehrere Sachen gleichzeitig machen.

Ich würde mir jeden Monat Ziele setzen, was ich erreichen will. Am Anfang wären das Ziele wie „Top-10-Ranking für Keyword XY“ oder „10 Besucher am Tag“ oder „5 Kommentare für den Artikel“ oder „100 FB-Fans“, und ich würde immer wieder versuchen, diese Ziele umzusetzen und sie anschließend weiter zu erhöhen. Dabei würde ich nicht nur alleine vor mich hin agieren, sondern mich mit anderen Leuten austauschen, versuchen, ihnen zu helfen und somit dann auch Hilfe zu bekommen, wenn ich diese brauche (immer, wenn man hilft, bekommt man auch etwas zurück).

Sobald die „leichten“ Ziele erreicht wären, würde ich die schwierigeren Ziele angehen, wie z.B. die ersten Produkte zu verkaufen bzw. Affiliate-Produkte zu bewerben. Wenn es Situationen gäbe, in denen ich ins Stocken käme, würde ich versuchen, wieder etwas „Luft zu bekommen“, und das Problem aus einer anderen Sichtweise betrachten und evtl. andere Leute aus Foren/Gruppen/Blogs befragen, wie sie das sehen und was sie in diesem Fall machen würden, und dabei die drei von mir erwähnten Punkte beachten: 1. Durchhaltevermögen, 2. Vision/Glaube, 3. Abkürzungen suchen/aus Fehlern lernen!

Immer wieder konzentrieren sich die Leute auf viel zu viele Dinge gleichzeitig, buchen zu viele Kurse oder denken, Amazon-Kindle oder das Experten-Business oder Mobile-Apps wären jetzt das große neue Business-Modell (und denken, ich habe ja noch 2 bis 3 Stunden Zeit pro Tag), dann stürzen sie sich darauf und vernachlässigen ihr Hauptprojekt.

14. Als Abschluss dieses Interviews: Was können wir von dir in naher Zukunft erwarten? Hast du konkrete Pläne bzw. Projekte in der Pipeline, die du hier schon einmal ankündigen kannst?

Ich werde weiterhin meine Nischenseiten ausbauen und meine Besucher auf bonek.de daran teilhaben lassen. Bislang erstelle ich dort nur Inhalte in Form von schriftlichen Artikeln oder auch einmal Screenviews. Ich möchte aber noch viel mehr Leute erreichen, und das kann ich durch Videos und Podcasts schaffen, weshalb das meine nächsten Ziele sind.

Einige meiner Abonnenten haben es schon mitbekommen, dass ich mehr als 10 neue Nischenseiten mit Kooperationspartnern (Lesern meines Blogs) gestartet habe, daher denke ich, dass auch kleinere Einblicke in diese Nischen für einige Aha-Momente, weitere Inspirationen und Durchhaltevermögen sorgen werden. Zudem habe ich auch noch andere interessante Projekte (auch in ganz anderen Bereichen), doch da bin ich verschwiegen wie ein Stein. :-)

Sebastian, vielen Dank für dieses absolute tolle Interview. Ich bin mir sicher, die Leser die bis hier gekommen sind empfinden es ebenso motivierend wie ich. Alles Gute für deine weiteren Projekte und natürlich bonek.de

Wie fanden Sie das Interview und die Arbeit von Sebastian? Konnten Sie darauf etwas mitnehmen? Sebastian und ich freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Interview!

8 Gedanken zu „Interview mit Sebastian Czypionka – Erfolgreich als Affiliate, Autor und Macher hinter bonek.de

  1. Sehr schöner ausführlicher Artikel.

    Du hast sher gute Fragen gewählt, die den Leser auch wirklich interessieren. Sebastian hat natürlich auch wie immer detailliert darauf geantwortet.

    Wirklich klasse Interview!!!

    Grüße
    Flo

  2. Danke für dieses interessante Interview. Der Sebastian hat echt den Bogen raus, das finde ich immer wieder faszinierend und zugleich motivierend.

    Grüße aus Köln
    Horst

  3. Der schönste (und wahrste) Satz des Interviews: “Immer, wenn man hilft, bekommt man auch etwas zurück.”
    Ich schätze Sebastians Seiten, weil er ehrlich und authentisch rüberkommt. Außerdem geht er auf Kommentare ein. Sympathisch.

  4. Sehr interessantes Interview.
    Interessant finde ich die Ausführung, das sich die Leute auf viel zu viele Dinge gleichzeitig konzentrieren und dadurch ihr Hauptprojekt vernachlässigen. Kann ich auch ein Lied von singen und möchte an dieser Stelle lernen.
    Liebe Grüße
    Lothar

  5. Freut mich, das dir das Interview so gut gefallen hat!
    Hab Sebastian, einfach die Fragen gestellt, die mich am meisten interessiert haben 😉

  6. Für mich als Newbie sehr interessant und motivierend zu gleich da man sieht das es machbar ist. Danke dafür.

  7. Ich kann dem auch nur zustimmen. Ein wirklich sehr interessantes Interview. Allerdings werde ich zuerst einmal mein Manuskript bei http://www.frieling.de/ vorstellen. Vielleicht werde ich aber auch als Selfpublisher tätig. Mal schauen :)

  8. Ein herrliches Interview und ein sehr Motivierendes noch dazu. Sebastians Seite bonek.de gehört für mich seit einiger Zeit zur Pflichtlektüre und er schreibt wirklich sehr offen. Meinen Dank dafür und mienen Dank für das schöne Interview.
    Gruß, Max

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