Wieso sich WordPress für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eignet

WordPress und SEO Nachdem ich in den bisherigen Artikeln, meiner kleinen SEO Artikel Serie eher ein paar allgemeine Tipps zur On – und Offpageoptimierung gegeben habe, möchte ich in diesem Artikel auf die Suchmaschinenoptimierung in-und mit WordPress eingehen!

Wieso eignet sich WordPress so gut für die Suchmaschinenoptimierung?

Ganz allgemein ist unter SEOs bekannt, das Blogs, allen voran WordPress, sehr gerne in den Suchergebnissen von Google auftauchen.

Zum einen liegt es sicher daran, das Grundgedanke von Blogs ja die Persönlichkeit des Bloggers ist. Ein Blogger bloggt über Themen die Ihm gefallen. Somit stellt ein Blog “eigentlich” immer wieder frischen und einzigartigen Content zur Verfügung. Es könnte zudem aber auch an einigen Optionen von WordPress liegen, die man bei einer herkömmlichen Webseite nicht hat.

Von Haus aus bringt WordPress schon viele Funktionen mit sich, welche für die Suchmaschinenoptimierung genutzt werden können, ohne dass dafür Programmierkenntnisse von Nöten sind. Diese habe ich nun einmal nach dem Ziel (Onpage-Offpage) aufgelistet.

Onpage Optimierung:

Verwendung von Tags:

Zu den Grundfunktionen von WordPress gehört das sogenannte „Tagging“. Dabei handelt es sich nur um das englische Wort für „Verschlagwortung“, was nichts anderes als Suchbegriffe/Keywords bedeutet.

Jedem Artikel können bei WordPress Tags hinzugefügt werden. Diese werden dann je nach Design über oder unter dem Artikel eingeblendet. Sie sind automatisch mit dem Suchbegriff verlinkt und beabsichtigen das Interesse seitens Google für den jeweiligen Blog und dessen Keywords zu verstärken. Es gibt hier keine Begrenzung, doch sollten wirklich nur die wichtigsten Tags zu jedem Artikel eingefügt werden. Wer regelmäßig Artikel veröffentlicht hat sich bereits daran gewöhnt, im Anschluss diese Tags zu setzen und dann erst den Beitrag zu veröffentlichen. „Tags“ fördern also ganz einfach die Interne Verlinkung und tragen somit zu Onpage Optimierung bei.

Bild- und Linkbeschreibungen:

Wie schon im Artikel zur Onpage Optimierung erwähnt, sollte jedem Link und Bild eine Beschreibung hinzugefügt werden. Bei Bildern gibt es zudem den Titel den man für SEO nutzen kann. In WordPress geschieht dies ganz einfach.

Möchte man ein Wort verlinken markiert man es und geht dann auf “Link einfügen”. Unter der Ziel-URL kann nun noch eine passende Beschreibung mit den richtigen Keywords eingegeben werden. Möchte man bei WordPress ein Bild einfügen, so kann man den Titel, eine Kurzbeschreibung, sowie eine längere Beschreibung einfügen. So kann auch der eigene Blog über die Google-Bildersuche gefunden werden. Alle Beschreibungen und Beschriftungen sind für den Google Bot sichtbar und somit für das Ranking wertvoll, da diese ohne großen Aufwand, die Keywortdichte erhöhen.

Verwendung von Widgets:

Unter dem Begriff “Widgets” versteckt WordPress eine Vielzahl von Funktionen die nach Bedarf an- und abgeschaltet werden können. Ein Beispiel dafür ist die Tag Cloud. Die am häufigsten eingegebenen Keywords werden von WordPress automatisch gesammelt und in einer Art Wolke wiedergegeben. Je öfter ein Begriff verwendet wird, desto größer erscheint er in der Cloud. Wie man festgestellt hat, spricht Google auf verschiedene Schriftgrößen gut an, vor allem bei Übergrößen wird gerne ein Auge darauf geworfen. Passen die riesigen Keywords zum Thema der Seite, kann dies ein großer Pluspunkt sein.

Ein zweiter wichtiger Bereich sind die Textfelder. WordPress Blogs gestalten sich nach dem Baukastenprinzip. Man kann bestimmte Funktionen und Einblendungen hinzufügen und wieder entfernen. So können Textfelder für Kontaktdaten, einen Begrüßungstext oder ein paar Worte genutzt werden, welche das Hauptkeyword des Blogs beschreiben. Auch in den Textfeldern sind Verlinkungen möglich.

Es gibt außerdem fertige Widgets mit”speziellen Funktionen”  in denen z.B. die “Meistkommentiertesten Artikel” etc. ausgegeben werden. Bringt man diese Widgets in der Sidebar oder in einem Widgetfähigen Footer an, so steigert man dadurch wiederum die Interne Verlinkung.  Spezielle Widgets bzw. Plugins kann man sich hier bei wordpress.org herunterladen.

Sprechende URLs einschalten:

Wenn diese Funktion aktiviert ist bedeutet dies nicht, dass irgendwelche Sprachtöne aus den Boxen erklingen. Damit ist gemeint, dass WordPress jeden Artikel nicht in irgendeinem URL-Code verwandelt, sondern die Überschrift zur Generierung einer einmaligen URL nutzt. Ein Beispiel wäre www.seodomain.de/anleitungen/was-ist-eine-sprechende-url.

Für den PageRank ist diese Funktion nicht relevant, aber für das Ranking in den Suchmaschinen schon. Denn die Wörter in den sprechenden URLs werden sollten mit mindestens einem Hauptkeyword bestückt sein, um so eine bessere Platzierung erreichen zu können.

Offpage Optimierung:

Trackbacks:

Dieser Begriff ist nichts Neues, wird aber im Zusammenhang mit Blogs von WordPress und Co sehr oft verwendet. Nehmen wir an Blogger A hat gerade einen Artikel über seinen Hund veröffentlicht. Darin steht, dass er seit Tagen schlecht riecht, obwohl er schon zwei Mal in der Badewanne gewaschen wurde.

Blogger B liest diesen Beitrag und betreibt selbst einen Blog zum Thema Hundepflege. Wenn Blogger A nun in seinem Artikel Trackbacks erlaubt hat, kann Blogger B diese URL kopieren und in einem passenden Beitrag von seinem Blog einfügen.

Mit einer kleinen Notiz erscheint nun automatisch auf Blog A ein Kommentar, dass Blogger B diesen gelesen hat und auf seinem Blog wertvolle Tipps dazu aufgeschrieben hat. So funktionieren Trackbacks. Durch das erscheinen eines Trackbacks auf den anderen Blog erhält man also einen Backlink zurück auf seinen (WordPress) Blog.

RSS-Feed Funktion:

Über die Verwendung von RSS Feeds habe ich bereits einen ausführlichen Artikel geschrieben. Hierbei handelt es sich um eine Art Abo-Funktion. Das heißt, jemand kann einen für Ihn interessanten Blog abonnieren, damit er bei neuen Beiträgen direkt benachrichtigt wird. Nun kann jeder WordPress Blog einen solchen RSS-Feed erzeugen und diesen in RSS Verzeichnisse eintragen.

Natürlich ist deshalb mehr als sinnvoll wenn man seinen RSS-Feed in mehreren Verzeichnissen einträgt um seine Reichweite zu erhöhen.

Ping-Funktion einschalten:

Die Ping Funktion dient dazu Ihre Artikel schneller im Netz zu verteilen. Es werden Suchmaschinen, Blogportale etc. angepingt damit Ihre Artikel sich schneller im Netz verbreiten. Peer Wandiger hat auf blogprojekt.de einen guten Artikel über die Nutzung der Pingfunktion geschrieben.

Zusätzliche Plugins für WordPress:

Wer WordPress auf einem eigenen Server installiert hat, kann neben den Widgets auf unwahrscheinlich viele Plugins zurückgreifen. Natürlich sind da ein paar dabei die speziell für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) gedacht sind und diese weiter steigern.

Im nächsten Artikel der SEO Grundlagen Artikelserie werde ich Ihnen sinnvolle SEO Plugins für WordPress vorstellen.

Habe ich eine Funktion vergessen? Ergänzen Sie meinen Post doch per Kommentar!

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